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Alltag & Haltung2 Min. Lesezeit

Alleine bleiben: Trennungsangst bei der Französischen Bulldogge vorbeugen

Warum das Alleinsein geübt werden muss

Die Französische Bulldogge gilt als besonders menschenbezogen, was im Alltag viele Vorteile hat, aber auch bedeutet, dass Alleinbleiben nicht automatisch gut klappt, sondern wie ein eigenes Training aufgebaut werden sollte, am besten schon im Welpenalter.

Schrittweise statt auf einmal

Der Einstieg gelingt am leichtesten in winzigen Schritten: erst wenige Sekunden im Nebenraum, dann Minuten, erst mit sicht- und hörbarer Nähe, dann mit geschlossener Tür. Wird eine Stufe ohne Stresszeichen wie Jaulen oder Kratzen gemeistert, kann die Dauer langsam gesteigert werden. Zu schnelle Sprünge führen häufig zu Rückschritten.

Anzeichen von echtem Stress erkennen

Sabbern über das Übliche hinaus, Zerstörung an Türen oder Möbeln, anhaltendes Bellen oder Jaulen sind Signale, dass die aktuelle Alleinzeit noch zu lang ist. In dem Fall lohnt es sich, einen Schritt zurückzugehen, statt die Dauer zu erzwingen.

Beschäftigung für die Zeit allein

Ein Kau-Spielzeug oder eine Schnüffelmatte kurz vor dem Verlassen der Wohnung anzubieten, kann helfen, die ersten Minuten allein positiv zu besetzen, weil der Hund abgelenkt ist statt sofort auf die geschlossene Tür zu achten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Alleinsein ist bei dieser menschenbezogenen Rasse ein eigenes Trainingsthema, am besten früh begonnen
  • In winzigen Schritten steigern, nicht auf einmal für Stunden alleine lassen
  • Sabbern, Zerstörung oder anhaltendes Bellen sind ein Signal, die Dauer wieder zu reduzieren

Themen in diesem Artikel:

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