Krallenpflege bei der Französischen Bulldogge
Warum regelmäßiges Kürzen wichtig ist
Läuft ein Hund viel auf hartem Untergrund, nutzen sich die Krallen zu einem gewissen Grad von selbst ab. Bei vielen Frenchies reicht das im Alltag aber nicht ganz aus, gerade an den Wolfskrallen, die den Boden nie berühren. Zu lange Krallen können beim Laufen die Zehenstellung verändern und auf Dauer unangenehm werden, im Extremfall wachsen sie sogar in den Ballen ein.
Schneiden oder schleifen
Eine klassische Krallenschere kürzt schnell, birgt aber das Risiko, das durchblutete Nagelbett zu treffen, was schmerzhaft ist und blutet. Ein elektrischer Krallenschleifer trägt die Kralle dagegen in kleinen Schritten ab, das Risiko eines versehentlichen Schnitts ins Lebende ist geringer, dafür dauert es etwas länger und das Brummgeräusch ist für manche Hunde zunächst gewöhnungsbedürftig. Ein ruhiges Heranführen an das Gerät, zunächst ohne es einzuschalten, danach mit kurzen Anwendungen und Belohnung, erleichtert den Einstieg.
Wie oft ist nötig
Ein Blick alle zwei bis drei Wochen genügt meist, um zu beurteilen, ob gekürzt werden muss. Als Faustregel gilt: Hört man die Krallen beim Laufen auf Fliesen oder Parkett deutlich klicken, ist es Zeit.
Das Wichtigste in Kürze
- Wolfskrallen nutzen sich nicht von selbst ab und brauchen besondere Aufmerksamkeit
- Krallenschleifer ist risikoärmer als eine Schere, braucht aber etwas Gewöhnung
- Deutliches Klicken beim Laufen auf hartem Boden ist ein Signal zum Kürzen
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