Zahnpflege bei der Französischen Bulldogge
Warum die Rasse zu Zahnstein neigt
Zahnsteinneigung gehört zu den bekannten Themen der Französischen Bulldogge. Die eng stehenden Zähne im kurzen Kiefer bieten Futterresten und Zahnbelag mehr Nischen, in denen sie sich festsetzen können, als bei Hunden mit längerer Schnauze und mehr Zahnzwischenraum. Unbehandelt kann sich aus Zahnbelag über die Zeit Zahnstein bilden, der wiederum Zahnfleischreizungen begünstigen kann.
Zahnpflege im Alltag
Regelmäßiges Zähneputzen mit spezieller Hundezahnpasta ist die wirksamste Einzelmaßnahme, auch wenn nicht jeder Hund das von Anfang an mitmacht. Ein schrittweiser Einstieg hilft: erst die Zahnpasta pur ablecken lassen, dann vorsichtig mit dem Finger im Maul, danach erst die Bürste. Wer sein Tier nicht an eine Bürste gewöhnt bekommt, kann auf spezielle Zahnpflegetücher zum Abwischen der Zähne ausweichen, das ist zwar weniger gründlich als Bürsten, aber deutlich besser als gar keine mechanische Reinigung.
Worauf beim Tierarztbesuch achten
Schlechter Atem, sichtbarer gelb-brauner Belag am Zahnfleischrand oder Zahnfleischrötung sind Anlass, das Thema beim nächsten Kontrollbesuch anzusprechen. Der Tierarzt kann beurteilen, ob eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll ist.
Das Wichtigste in Kürze
- Enge Zahnstellung macht die Rasse anfälliger für Zahnbelag und Zahnstein
- Zähneputzen ist am wirksamsten, Zahnpflegetücher sind eine praktikable Alternative
- Schlechter Atem oder sichtbarer Belag sind ein Grund, es beim Tierarzt anzusprechen
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