Der Junghund: Die Pubertät bei der Französischen Bulldogge
Wenn der brave Welpe plötzlich nicht mehr hört
Etwa zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat durchläuft auch die Französische Bulldogge eine pubertätsähnliche Phase. Kommandos, die vorher zuverlässig saßen, werden plötzlich ignoriert, die Ablenkbarkeit steigt, und mancher Halter fragt sich, ob der Welpe vergessen hat, was er gelernt hat. Das ist ein normaler Entwicklungsschritt und keine dauerhafte Verschlechterung.
Konsequent und geduldig bleiben
Wichtig ist in dieser Phase, Regeln nicht aufzuweichen, aber auch nicht härter durchzugreifen als vorher. Kurze, häufige Trainingseinheiten mit hohem Belohnungswert funktionieren meist besser als lange Übungen. Rückschritte sind normal und kein Zeichen, dass etwas grundlegend falsch gemacht wurde.
Bewegung und Regeln im Rahmen der Rasse
Auch in der Pubertät gelten dieselben Grenzen wie sonst: kurze, ruhige statt lange, intensive Trainingseinheiten, damit die Atmung nicht überfordert wird. Wer in dieser Phase eine Hundeschule in Betracht zieht, sollte auf Trainer achten, die Erfahrung mit kurznasigen Rassen haben und Übungen entsprechend anpassen.
Das Wichtigste in Kürze
- Pubertät etwa zwischen dem sechsten und zwölften Monat ist normal, keine dauerhafte Verschlechterung
- Kurze, häufige Trainingseinheiten statt langer, anstrengender Sessions
- Bei Hundeschule auf Erfahrung mit kurznasigen Rassen achten
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